Wissenstest – Kennen Sie sich aus?

Testen Sie Ihr Wissen über das Thema Glücksspiel!

Dieser Wissenstest besteht aus 25 Aussagen. Am Ende des Tests erfahren Sie die richtigen Ergebnisse.

#1 Wenn man „sein Spiel“ gefunden hat, bei dem man schon einmal viel gewonnen hat, sollte man dabei bleiben.

Bei jedem Glücksspiel verliert man auf Dauer, denn für den Anbieter ist das Glücksspiel ein Geschäft, an dem er verdienen will. Dafür ist der Zufall entscheidend und nicht, ob man ein bestimmtes Spiel immer wieder spielt.

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#2 Es ist möglich den Betrag, den man beim Spiel am Automaten bereits verloren hat, wieder „reinzuholen“.

Je länger man spielt, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, immer mehr zu verlieren. So sind die Automaten programmiert.

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#3 Auch Sportwetten, die ein gewisses Expertenwissen erfordern, gelten als Glücksspiele.

Sportwetten sind auch Glücksspiele, denn unabhängig davon, wie viel Sportwissen man hat, im Endeffekt entscheidet stets der Zufall. Würde der Zufall nicht so eine große Rolle spielen, wären ja alle Fußballexperten reich.

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#4 Wenn beim Roulette vier Mal hintereinander „Schwarz“ gefallen ist, kommt beim nächsten Mal wahrscheinlich „Rot“.

Die Roulettekugel hat kein Gedächtnis. In jeder Runde besteht die gleiche Wahrscheinlichkeit für jede Farbe und jede Zahl.

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#5 Glücksspielsucht ist eine Krankheit.

Glücksspielsucht ist in der internationalen Fachwelt als Krankheit anerkannt, Kosten für eine Behandlung werden übernommen. Hilfe bekommen Sie auch in einer spezialisierten Beratungsstelle wie dem Café Beispiellos. Hier können Sie ein kostenfreies und vertrauliches Beratungsgespräch in Anspruch nehmen.

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#6 Beim Poker kommt es vor allem auf das Können an.

Beim Poker spielen Strategie und Geschicklichkeit eine Rolle, das macht für viele den Reiz aus. Dieser Anteil wird jedoch von Spielern häufig sehr überschätzt, den Hauptanteil am Spielausgang hat auch hier der Zufall. Deshalb gilt Poker als Glücksspiel.

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#7 Es gibt deswegen so viele Spielhallen, weil das Suchtpotenzial dort gering ist.

Das Suchtpotenzial von Geldspielautomaten ist hoch, u.a. aufgrund der schnellen Spielabfolge. Zusätzlich wird der Spieler durch Licht- und Toneffekte zum Weiterspielen animiert, so dass er sich schließlich in einen Rausch spielen und alles um sich vergessen kann. Aufgrund des hohen Suchtpotenzials wird eine gesetzliche Neuregelung angestrebt.

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#8 Zu viel spielen ist in gewisser Hinsicht vergleichbar damit, zu viel Alkohol zu trinken oder Drogen zu nehmen.

Obwohl man beim Glücksspiel keine Substanz zu sich nimmt, sind die Wirkungen und Folgen vergleichbar: Spielen kann abhängig machen; es kann zu einem unkontrollierbaren Rausch kommen, in dem z.B. ohne Nachdenken immer mehr Geld abgehoben wird, um es zu verspielen. Es kann zur Gefährdung des Arbeitsplatzes oder der Beziehung kommen, häufig werden nahe stehende Menschen belogen oder um Geld betrogen.

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#9 Jemand sagt: „Andere behaupten, ich spiele zu viel. Aber ich habe doch alles im Griff.“ Dann braucht er sich auch keine Hilfe zu suchen.

Wenn Außenstehenden das Spielen kritisieren, ist es oft schon höchste Zeit, sich damit auseinander zu setzen. Als Spieler überschätzt man häufig die Kontrolle, die man noch über das Spielen hat.

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#10 Wenn ich mich als süchtiger Glücksspieler davor schützen möchte in die Spielbank zu gehen, kann ich mich dort sperren lassen.

Seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2008 besteht die Möglichkeit eine Selbstsperre vorzunehmen. Eine entsprechende Sperre können Sie auch im Café Beispiellos veranlassen.

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#11 Eine Glücksspielsucht zeigt sich daran, dass der Betroffene jeden Tag spielt.

Natürlich kann eine häufige Teilnahme an Glücksspielen ein Hinweis auf eine Glücksspielsucht sein. Die meisten süchtigen Spieler haben jedoch nicht das Geld, täglich spielen zu können. Ein eindeutiges Merkmal ist der Kontrollverlust. Süchtige spielen meist solange, bis das gesamte Geld verspielt ist. Oft heben sie noch mal Geld bei der Bank ab oder leihen sich welches.

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#12 Wenn ein Glücksspielsüchtiger längere Zeit nicht gespielt hat, ist er geheilt.

Die Glücksspielsucht ist wie jede andere Suchterkrankung nicht heilbar. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dauerhaft abstinent von Glücksspielen zu leben.

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#13 Glücksspiel ist die Gelegenheit, ganz schnell richtig viel Geld zu machen.

Für den Anbieter ist Glücksspiel ein Geschäft, an dem in erster Linie er selbst verdient. Außerdem: Wenn sich erst einmal eine Glücksspielabhängigkeit entwickelt hat, wird jeder Gewinn – egal, wie hoch er auch sein mag – immer wieder eingesetzt, um weiter zu spielen.

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#14 Menschen, die glückspielsüchtig sind, haben alle eine Charakterschwäche.

Es sind unterschiedliche Faktoren, die dazu beitragen, dass jemand anfällig für die Entwicklung einer Glücksspielsucht wird. Grundsätzlich gilt aber, dass jeder, der ein Suchtmittel konsumiert, auch davon abhängig werden kann.

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#15 Wenn ich meinem glücksspielsüchtigen Partner die Schulden bezahle, hört er auf zu spielen.

Eine Glücksspielsucht wird nicht dadurch gestoppt, dass der Schuldendruck entfällt, sondern nur, wenn sich der Betroffene in eine Behandlung/Therapie begibt. Im Gegenteil: die Tilgung von Schulden durch die Angehörigen kann das süchtige Glücksspielverhalten des Betroffenen sogar noch verlängern.

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#16 Es ist nie zu spät, die Glücksspielsucht behandeln zu lassen.

Egal wie lange der Betroffene gespielt hat, wie viele Probleme durch die Abhängigkeit entstanden sind oder wie viele Versuche jemand schon unternommen hat, es ist nie zu spät, einen Neuanfang zu wagen.

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#17 Wenn es einen hohen Lotto-Jackpot gibt, der lange nicht „geknackt“ wurde, bestehen gute Chancen, dass er demnächst gewonnen wird.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Lottogewinn ist unabhängig von der Höhe des Jackpots davon, wie lange der Jackpot nicht „geknackt“ wurde.

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#18 Wenn ich bei einem Glücksspiel fast gewonnen habe, klappt es beim nächsten Mal ganz bestimmt.

Die Wahrscheinlichkeit beim Glücksspiel zu gewinnen, ist jedes Mal gleich hoch, ganz egal wie das vorausgegangene Spiel ausgegangen ist. Sogenannte „Fast-Gewinne“ sollen dem Spieler die Illusion vermitteln, dass ein Gewinn kurz bevor steht und ihn zum Weiterspielen animieren.

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#19 Die Chancen, eine Glücksspielsucht erfolgreich zu bewältigen, sind gut.

In aller Regel wird zur Suchtbewältigung professionelle Hilfe nötig sein und als hilfreich erlebt. Wenn der Entschluss gefasst ist, sich ernsthaft mit seiner Sucht auseinanderzusetzen und die Bereitschaft zur Veränderung vorhanden ist, ist die Prognose gut.

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#20 Das Problem der Glücksspielsucht ist immer noch so unbekannt, dass es keine qualifizierten Hilfsangebote gibt.

In Deutschland gibt es flächendeckend professionelle Beratungsangebote für Glücksspielsüchtige und deren Angehörige (www.gluecksspielsucht.de) sowie etliche Selbsthilfegruppen (Selbsthilfegruppen in Berlin). Außerdem haben fast 20 Fachkliniken in Deutschland ein spezialisiertes Behandlungsangebot für die stationäre Therapie.

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#21 Der Spieler kann beim Spielen an Geldspielautomaten durch Betätigung der START/STOPP/RISIKO-Taste den Spielausgang beeinflussen.

Die Tasten an den Geldspielautomaten haben keinen Einfluss auf den Spielausgang. Das Spielergebnis ist ausschließlich zufallsbasiert. Der Hersteller suggeriert jedoch damit dem Spieler, dass er einen Einfluss auf das Spielergebnis hatund bindet ihn aktiv ein.

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#22 Auch Angehörige von Glücksspielabhängigen brauchen oftmals professionelle Unterstützung.

Angehörige von Glücksspielabhängigen sind mittelbar mit den Folgen der Abhängigkeit konfrontiert, da oftmals auch ihre Existenz bedroht ist. Zudem versuchen viele Angehörige zu Beginn ein „normales“ Leben aufrecht zu erhalten, das heißt, sie übernehmen Schulden oder leihen Geld, verheimlichen die Abhängigkeit ihres Angehörigen, versuchen den Betroffenen zu kontrollieren und stecken ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurück.

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#23 Wer an einem Pokerturnier oder „cash game“ in einer Kneipe oder in einem „Hinterzimmer“ teilnimmt, macht sich strafbar.

Poker ist ein Glücksspiel und darf nur von staatlichen Anbietern, wie den Spielbanken, veranstaltet werden. Im Falle einer polizeilichen Kontrolle werden der Anbieter und alle Teilnehmer strafrechtlich verfolgt.

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#24 Je früher ein Jugendlicher ein Glücksspiel spielt, umso größer ist das Risiko, eine Abhängigkeit von diesem zu entwickeln.

Aus der Suchtforschung ist bekannt, dass ein früher erster Kontakt die Entstehung einer Glücksspielabhängigkeit begünstigt.

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#25 Wenn man erst einmal viel gewonnen hat, fällt es leichter mit dem Spielen ganz aufzuhören als nach Verlusten.

Im Gegenteil: Die meisten süchtigen Spieler spielen nach einem „großen“ Gewinn umso mehr und vergessen dabei auch, wie viel sie schon vorher verloren haben. Ein vergleichsweise hoher Gewinn zu Beginn ist sogar ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung einer Sucht.

Fertig

Ergebnisse

Herzlichen Glückwunsch – Wissenstest bestanden!

Sehr gut, Sie haben die meisten Fragen richtig beantwortet und wissen schon gut Bescheid über das Thema Glücksspielsucht!

Schade – Wissenstest nicht bestanden!

Sie haben die meisten Fragen falsch beantwortet und sollten sich auf unserer Website informieren, um mehr über das Thema Glücksspiel zu erfahren!