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Was ist Glücksspielsucht?

Spielformen

Glücksspiele sind beliebt und werden vielfältig angeboten. Zu ihnen gehören Geld- und Glücksspielautomaten, Roulette, Kartenspiele wie Poker Black Jack und Baccara, Würfelspiele, Sportwetten, Lotto, Keno und Oddset, online Glücksspiele und Gewinnspiele. Auch Börsenspekulationen zählen dazu, wenn der Betroffene hierbei einen Kontrollverlust erleidet.

Verbreitung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ermittelte 2011 in ihrer Repräsentativbefragung zum Glücksspielverhalten in Deutschland, dass fast jeder zweite Deutsche in den vergangenen 12 Monaten ein oder mehrere Glücksspiele gespielt hat. Für einige Menschen ist der Umgang mit diesen unproblematisch. Wenn aus der anfänglichen Freude aber ein Drang wird, das Glücksspielen zunehmend den Alltag dominiert und andere Lebensbereiche wie Beruf und Familie vernachlässigt werden, kann sich daraus ein Verhalten entwickeln, das als Glücksspielsucht bezeichnet wird. Finanzielle Verluste und starke emotionale Belastungen sind die Folgen. In Deutschland gibt es bisher 9 repräsentative Bevölkerungsstudien zur Anzahl problematischer und pathologischer Glücksspieler-/innen.  Die einzelnen Studien schwanken bei den Menschen mit einem problematischen Spielverhalten zwischen 0,24% (123.000 Problemspieler-/innen) und 0,68% (362.000 Problemspieler-/innen). Bei den abhängigen, pathologischen Glücksspieler-/innen differieren die Studien zwischen 0,19% (104.000 Pathologische Spieler-/innen) und 0,82% (436.000 Pathologische Spieler-/innen), vgl.Jahrbuch Sucht 2015, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Glücksspielsucht

Die Glücksspielsucht (Pathologisches Glücksspiel) ist in Deutschland seit 2001 laut Empfehlungsvereinbarungen von Rentenversicherungsträger und Krankenkassen als eigenständige rehabilitationsbedürftige Krankheit anerkannt. Diese Erkrankung kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Nationalität oder Geschlecht. Die Therapieangebote sind vielfältig. Wir beraten Sie gern.